Wettbewerb 2015-2016 | Kategorie: Sprachen

Say NO to indifference - Refugees and Migrants in Europe

In unserem Projekt geht es um die Veränderung der Gleichgültigkeit gegenüber der Integrationsproblematik von Flüchtlingen und Migranten. Wir wollen die Öffentlichkeit auf europäischer Ebene informieren und auf eine europäische Lösung drängen. Dafür wollen wir eine Initiative gründen, Videos und Interviews machen und unsere Mitschüler aufrütteln. Wir wollen die Situation der Flüchtlinge verstehen, die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen untersuchen und herausfinden wie Integration funktionieren kann. Und letztlich wollen wir ganz konkret den Flüchtlingen helfen. 

Projektziele

Wir wollen ein gut funktionierendes Zusammenleben aller Kulturen und Nationalitäten in einem vereinten Europa erreichen. Das Projekt soll anderen Jugendlichen zeigen, dass man aktiv werden muss, um was zu verändern. Wir möchten die Situation der Flüchtlinge und Migranten verbessern und sie in unser Alltagsleben integrieren. 
Wir versuchen die Politiker in Europa zu einer gemeinsamen und einheitlichen  Linie zu bewegen.

Aufgabe der Jugendlichen

Wir sind zuständig für die inhaltliche Ausgestaltung der geplanten Projektaufgaben. Man kann sagen, dass wir das Projekt mit Leben füllen. Wir arbeiten zusammen mit Schülern aus vielen europäischen Ländern und treffen uns mit Flüchtlingen und Migranten. Wir organisieren Projekttreffen, kommunizieren mit den Schülern der Partnerschulen, veröffentlichen unsere Ergebnisse (z.B. in einem Blog auf unserer eigenen Homepage) und verfolgen unsere Projektziele.

Projektverlauf

Wir sind eine Schulklasse, die sich mit dem Thema Flüchtlinge und Migranten beschäftigen. Auslöser hierfür war, dass wir das Thema im Unterricht behandeln und auch in unserer Stadt viele Flüchtlinge untergebracht sind. Migranten befinden sich in allen Klassen unserer Schule. In der Zwischenzeit ist auch unsere Sporthalle mit Flüchtlingen belegt worden. In Diskussionen war schnell klar, dass die Situation nur in einem europäischen Kontext gelöst werden kann. Daher haben wir Partnerschulen in ganz Europa mit denen wir dieses Thema gemeinsam bearbeiten. Wir möchten mit den Flüchtlingen näher in Kontakt treten. Dazu haben wir einige in ihren Flüchtlingsunterkünften besucht und haben Gespräche mit ihnen geführt. Wir möchten die Flüchtlinge auch beim Deutsch lernen unterstützen und sie in unser Schulleben integrieren (z.B. in AGs). In einem nächsten Schritt wollen wir eine Initiative gründen, die andere Jugendliche über dieses Thema informiert und für eine bessere Integration sorgen soll.   
Unsere Zielgruppe sind vor allem andere Jugendliche. Wir denken jeder kann eine Initiative gründen und sich für eine bessere Integration engagieren - vor allem an der Schule.
Wir glauben, dass man anhand des Projektes lernen kann, dass man aktiv sein muss um etwas zu verändern und in der Gruppe mehr erreichen kann. Wir wollen Vorurteile abbauen und die Ziele und Vorstellungen unserer europäischer Partner kennen lernen. 
Man kann daraus lernen, dass man Nein zur Gleichgültigkeit sagen muss - bzw. "Say NO to indifference".

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Vielfalt bezieht sich auf die Flüchtlinge, die gerade zu uns kommen und auf Migranten die bei uns leben. Vielfalt bezieht sich aber auch auf ein europäisches Miteinander und den europäischen Umgang mit diesem Thema. Wir treffen uns regelmäßig mit unseren europäischen Partnern zum Austausch. Auch hier an der Schule machen wir sehr viel. Z.B. werden Flüchtlinge bei der weihnachtlichen Feier miteinbezogen. Oder es helfen einige Flüchtlinge bei der Erstellung der Schülerzeitung mit.  

Infos

Name der Einrichtung

Jakob-Friedrich-Schöllkopf-Schule

Website »

Ort

Kirchheim unter Teck

Bundesland

Baden-Württemberg

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

16