Wettbewerb 2015-2016 | Kategorie: Projektwochen/AG´s/Seminare & Co

Nationalität Mensch - Benefizfestival für und mit Flüchtlingen

Bei unserem Projekt ging es darum Flüchtlinge und Anwohner zueinander zu bringen. Die Menschen sollten sich kennen lernen, miteinander lachen, feiern, reden und Spaß haben. Alles in stimmiger Atmosphäre mit Musik, Tanz und gutem internationalem Essen.
Wir wollten durch Vorträge und Erfahrungsberichte von Flüchtlingen aber auch den Ernst der Lage darstellen und den Menschen zeigen, was die Leute durchmachen um hier hin zu kommen. Und warum wir ihnen dann freundlich begegnen sollten. Das Ziel war also Vorurteile und falsche Eindrücke aus den Köpfen der Leute zu kriegen und Kontakt zu schaffen.

Projektziele

Das Hauptziel war es, auf lange Sicht und nachhaltig Vorurteile aus der Gesellschaft zu bekommen. Wir wollten Leute zusammenführen, sie dazu bringen, einander kennen zu lernen und zu verstehen. Denn um gut zusammen leben zu können, muss man sich mit Anderen verstehen. Unverständnis schafft Angst. Und Angst schafft Hass. Unser naheliegendstes Ziel war also Leute zusammenzubringen. Den Leuten klar zu machen: "Hey.. das sind auch nur Menschen". Wir wollte eine Öffnung der Kulturen zueinander herbeiführen. Mithilfe eines Austausches von Kulturgütern und Erfahrung haben wir das auch geschafft.

Aufgabe der Jugendlichen

Im Endeffekt haben wir alles gemacht: Spenden gesammelt, das Projekt promoted, alles dokumentiert. Da das Projekt bereits abgeschlossen ist fällt keine weitere Arbeit an.

Projektverlauf

Angefangen hat das Projekt, wie so vieles, in der Schule. Wir vier haben Anfang 2015 den Projektkurs "Global denken - lokal handeln" als Alternative zu Facharbeit gewählt. Wir waren uns einig, dass wir etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun wollten. Da Teile der Gruppe sich bereits mit dem Thema auseinander gesetzt hatten kam die Idee zum Benefizkonzert für Flüchtlinge bald auf. Anfangs viel zu hoch gestochen, ein riesiges Festival über mehrere Tage in der Stadtmitte. Nach Kalkulation der Kosten war es damit vorbei. Kleiner, viel kleiner musste alles werden. Gesagt, getan. Nochmal die Kosten berechnet und los ging's an die Sponsoren. Nach wochenlanger Geldsuche, viel auf und ab und gefühlt ewigem Planen, war alles soweit. Acts waren angeheuert, die Location gefunden und alle Rechnungen bezahlt. Jetzt fingen wir an, im großen Stil Werbung zu machen. Plakate, Flyer, Internet und Radio waren dafür hervorragend geeignet. Als dann wirklich alle Vorbereitungen abgeschlossen waren startete der Abend. Alles lief glatt, die Leute verstanden sich und im Laufe des Abends lösten sich die Grüppchen auf und jeder unterhielt sich mit jedem. Alle waren locker und der Abend ging entspannt zu Ende. Wir haben Spenden im vierstelligen Bereich eingenommen und an die Flüchtlinghilfe der evang. Kirche weitergeleitet, welche einen super Job macht und uns mit ihrer Erfahrung auch mal unter die Arme gegriffen hat. Nachdem alles gelaufen war wurden wir von der Kirche kontaktiert. Sie wollen unser Konzept für alle zukünftigen Veranstaltungen dieser Art übernehmen. Alles lief so wie es sollte.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Um kulturelle Vielfalt in den Abend zu bringen haben wir Acts verschiedenster Nationalitäten an Bord geholt. Es gab europäische Rockbands, einen afghanischen Pianisten, welcher Volkslieder gespielt hat, eine senegalesische Trommelband und klassischen arabischen Bauchtanz. Des weiteren hatten wir ein buntes Buffet mit Spezialitäten aus unterschiedlichsten Ländern im Angebot. Da es unser Ziel war Leute einander näher zu bringen war es unabdingbar, dass Leute aus allerlei Ländern dem Event beiwohnten. Das alles führte zu einem Gefühl von Vielfalt und Verbundenheit während des Konzerts.

Infos

Name der Einrichtung

Heisenberg-Gymnasium Gladbeck

Website »

Ort

Gladbeck

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

17