Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Verein/Verband

"Der traurige Alex" - Musical gegen Mobbing für Kinder von Kindern und Jugendlichen !

Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Musical gegen Mobbing im Schulalltag. Die Schüler agieren als Darsteller, Tänzer und Musiker, Kulissenbauer, Designer, Bühnentechniker.
Das Projekt arbeitet nach dem Ansatz " No Blame Approach". Die Wurzeln des Ansatzes liegen in der Arbeit zu den Themen wie Selbstachtung, Selbstwertgefühl, Respekt und Persönlichkeitsstärkung.
In diesem Projekt unterstützen wir Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Lebenskulturen, Religionen, unterschiedlichen sozialen Verhältnissen sowie Diversity - die Vielfalt von Menschen und anderen Lebensformen.

Projektziele

Alle Teilnehmer haben mehr oder weniger Mobbingerfahrungen durchlebt. Das Projekt soll die Zielgruppen in die Lage versetzen, sich selbst sowie ihre persönlichen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen zu erkennen, sich damit auseinandersetzen sowie an der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens (Mobbing) teilzuhaben u. demokratisch mitzuwirken.
Das Ziel ist es, Strategien zu entwickeln, wie man sich gegen "Mobbing" schützen oder auch auseinandersetzen kann. Eine Selbstwertstärkung u. Sensibilität für den einzelnen Teilnehmer soll in den Alltag integriert und anwendbar gemacht werden.

Aufgabe der Jugendlichen

1. Themabearbeitung und Regieas­sis­tenz: Mobbing nach der Methode "No Blame Approach" (E.Subrizkas)

2. Tanzchoreographie und Regie: (L. Subrizkas)

3. Requisitenbau (Bojana Duvniak)

Projektverlauf

Das Musical erzählt vom Fuchs Alex, welcher von anderen Tieren in der Waldschule geärgert wird. Eines Tages bemerkt die weise Eule, wie traurig Alex ist u. ruft die Tiere im Wald zusammen. Einige mobben Alex, andere schauen zu. Die Eule erzählt den Tieren, wie schlecht es Alex geht und bittet sie um Hilfe. Bei der systemischen Herangehensweise des No Blame Approach geht es nicht darum den Schuldigen zu finden, sondern alle Beteiligten (Täter, Dulder, Mitläufer, Opfer) in die Lösungsfindung mit einzubinden.
Das Besondere an der Geschichte ist, dass das "liebe süße Eichhörnchen" die Täterrolle einnimmt während der "schlaue listige Fuchs" das Opfer darstellt. Dadurch wird die Stereotypisierung von Opfer - u. Täterrolle aufgebrochen. Jeder kann heutzutage Opfer von Mobbing werden.

Dieses Musical haben wir im Rahmen der "Seelischen Gesundheit" im Ilmkreis für Schülerinnen/Schüler im Alter von 8-11 im Theater Arnstadt aufgeführt. Im Anschluss hatten die jungen Zuschauer die Möglichkeit, mit Fachkräften, Psychologen ins Gespräch zu kommen, um sich beraten zu lassen.
Wir hoffen, dass mit diesem gefühlvollen Musical die Schüler zum Nachdenken anregt u. dass Mobbing in den Schulen stärker thematisiert wird. Besonders betroffene Kinder u. Jugendliche sollen Mut gewinnen für sich Strategien entwickeln, um sich vor Mobbing zu schützen. Weiterhin hoffen wir für unsere künftige Geschichte: "Wer freut sich über neue Nachbarn?"
Eine lustige, rasant erzählte Geschichte über Offenheit u. Toleranz. Integration ist in unserer Schule sehr wichtig!

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Wir wollen uns für das Thema Vielfalt gesellschaftlich einsetzen. Das Wissen, wer unsere Nachbarn sind, wo und wie sie leben, kann dazu verhelfen die Vielfalt im gemeinsamen Miteinander in unserer heutigen Gesellschaft leichter zu machen. Es gibt verschiedene Methoden, einen Zugang für "Vielfältigkeit" zu entwickeln. In dem neuen Musical "Neue Nachbarn" geht es um das interkulturelle Zusammenleben in einem Mietshaus. Ein wechselseitiges Lernen aller Kulturen wird hier aktiv unterstützt. Tänze, Musik spielen hier eine große Rolle. Vorurteile werden im Voraus abgebaut. Akzeptanz ist das Ziel!!!

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Infos

Name der Einrichtung

Schuljugendarbeit Marienstift Arnstadt

Ort

Arnstadt

Bundesland

Thüringen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

13