Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Schülervertretung

Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage

Mit unserem Projekt wollen wir die Schüler unserer kooperativen Gesamtschule, aus über 50 Nationen, über die Themen Rassismus, Ausgrenzung, Gewalt u. ä. aufklären.
Dies erreichen wir z. B. durch Workshops, Theateraufführungen, Unterrichtseinheiten und ähnliches. Es soll mehr Gleichberechtigung und Respekt unter den Schülern bewirken. Wir erwarten dadurch eine bessere Schulgemeinschaft und mehr Verständnis für andere Kulturen, von allen Beteiligten der Schulgemeinschaft. 

Projektziele

In erster Linie wollen wir, dass alle SchülerInnen unserer Schule, sich darüber im Klaren sind, was Rassismus (und oben genannte Themen) sind. Wir wollen, dass SchülerInnen lernen, damit umzugehen und richtig zu reagieren, indem sie MitschülerInnen verteidigen oder um Hilfe bitten. Wir erhoffen uns außerdem, dass wir dadurch die Vielfalt der Kulturen unserer Schule nicht nur verstehen sondern auch wertschätzen und lieben lernen. 

Aufgabe der Jugendlichen

Aufgaben und Tätigkeiten:
Kommunikation mit Schulleitung, Fachkräften und Schülern; Aktive Weiterbildung zum Thema Rassismus und Ausgrenzung; Projektauswahl; Fördermittelanträge stellen; Unterschriften sammeln; Umsetzungspläne schreiben 

Aufteilung:
Wir machen in der Regen alles zu dritt.

Orga:
1. Idee haben 
2. Mit Verbindungslehrer besprechen 
3. Ausarbeiten
4. bei der Schulleitung vorstellen, Fördermittel suchen
5. Umsetzung

Projektverlauf

Eine Schülerin der SV wurde auf das Courage Netzwerk aufmerksam und daraufhin haben wir uns mit dem Projekt auseinandergesetzt, in dem wir z. B. Infoveranstaltungen besucht haben. Schon seit längerer Zeit haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, gegen Ausgrenzung und Rassismus vorzugehen. Da wir eine kooperative Gesamtschule sind, an der es auch Integrationsklassen gibt, war die kulturelle Vielfalt schon immer ein großes Thema an unserer Schule. Gerade zwischen den unterschiedlichen Schulzweigen entsteht oft das Gefühl, nicht die gleichen Chancen zu haben. Auch Vorfälle von witzig gemeinten, rassistischen Äußerungen, die den Betroffenen verletzen, sind ein wichtiges Thema in den Klassen. Mit unserem Projekt wollen wir deswegen mit auf das Alter angepassten Projekten in die Klasse reingehen. Wir versuchen das Projekt in möglichst vielen Ebenen an die SchülerInnen zu bringen. Im Unterricht, in Fächern wie Ethik, PoWi, Religion oder Geschichte, in der Projektwoche, in Vorträgen und bei Klassenausflügen. Unsere Zielgruppe sind alle Jahrgangsstufen und Schulzweige. Der Schwerpunkt liegt allerdings in der Mittelstufe, in Klassen, in denen Vorfälle bekannt sind. Das Projekt ist auf jeder Schule umsetzbar und wird auch bereits auf vielen Schulen aktiv umgesetzt. Allgemein kann man davon viel über den Umgang miteinander und die zahlreichen Möglichkeiten sich gegen Unrecht einzusetzen lernen. Das Projekt fördert das Verständnis für andere Kulturen und soll die SchülerInnen ermutigen, sich gegen Gewalt, Mobbing, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Vielfalt ist, wie beschrieben, an unserer Schule schon immer ein bedeutendes Thema gewesen, da unsere Schule SchülerInnen aus über 50 Nationen besuchen. Die kulturelle Vielfalt prägte schon immer unseren Schulalltag und ermöglicht es uns, die Welt mit offenen Augen wahrzunehmen. Genau deswegen liegt uns dieses Projekt so am Herzen, weil wir die Vielfalt unserer Schule schätzen und wollen, dass sich alle darüber bewusst sind, dass die kulturelle Vielfalt dieser Schule eine Bereicherung ist.

3 Stimmen

Infos

Name der Einrichtung

Limesschule Idstein

Ort

Idstein

Bundesland

Hessen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

17