Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Geschichte/Politik

Zeitzeugen-Tag

Schüler*innen der 10. Klasse befragen i. R. an einem Tag im Mai eine Gruppe von Zeitzeugen zum 2. Weltkrieg bzw. der Nachkriegsgeschichte. Die Jugendlichen erhalten durch diese Form sehr persönliche Einblicke, die einzigartig sind. Sie gleichen das Wissen und die persönlichen Erfahrungen mit ihrem Vorwissen ab und ordnen die Erkenntnisse neu ein.

Projektziele

Im Plenum und in Kleingruppen diskutieren die Beteiligten miteinander, kommen ins Gespräch über mitgebrachte Quellen und kommunizieren auch über das Gut der Demokratie. Der Zeitzeugen-Tag versteht sich fachlich als Geschichtsunterrichtsprojekt, allerdings steht am Tag selber das kommunikative sowie das soziale Lernen an vorderster Stelle. 

Aufgabe der Jugendlichen

Die Jugendlichen stellen am Projekttag den Kontakt zu den Zeitzeugen her. Durch die gelernte Methode "Zeitzeugenbefragung" erhalten sie wichtige Einblicke mündlich geschildert.

Projektverlauf

Zusammen mit dem Hobby-Historiker Horst Spieckermann hat der damalige Schulleiter Rainer Jorczik das Projekt angestoßen. Es verstand sich schon früh als Projekt, dass alt und jung zusammenbringen wollte. Schnell zeigte sich der große Erfolg, da Schüler*innen nachhaltig von den Projekttagen beeindruckt waren.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Vielfalt steht wie angedeutet im Zentrum in diesem Projekt. Zunächst durch die unterschiedlichen Altersgruppen von Jugendlichen und Zeitzeugen. Allerdings machen die Schüler*innen mit Migrationshintergrund auch Erfahrungen, die sie kulturell selbst in dieser Form nicht machen können. Viele Jugendliche können ihre Familie nicht zur Zeit des 2. Weltkriegs befragen, da der Krieg in ihren Herkunftsländern ganz andere Ausmaße hatte und Entwicklungen mit sich brachte. 

1 Stimmen

Infos

Name der Einrichtung

Realschule Crange

Ort

Herne

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

15