Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Schülervertretung

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Das Projekt ist für alle Schulmitglieder. Es bietet allen Schülern und Lehrern die Möglichkeit, das Klima an der Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Die Schüler verpflichten sich, jedes Jahr eine Aktion gegen Rassismus und jede Form von Diskriminierung durchzuführen.
Dafür wählten wir dieses Jahr eine Menschenkette durch das Schulhaus.

Projektziele

Aktive Beteiligung aller Schüler und Lehrer.
Jede Form von Diskriminierung und Rassismus zum Thema machen und diesen entgegenwirken.
Alle sollen sich an unserer Schule wohl- und willkommen fühlen.

Aufgabe der Jugendlichen

Am Projekt nahmen 28 Schüler der SMV teil.
Für die Planung, Organisation, Durchführung und Koordination des Projekts "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" waren die Schülersprecher sowie die Vorsitzenden der SMV-Referate Presse/Kultur , Sport , Unterstufe und Nachhaltigkeit verantwortlich.
Den Kontakt zu unserem Paten (Norbert Barthle MdB, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), den Unterstützern des Projekts (Richard Arnold OB (Gmünder Weg), Hermine Nowottnick Bildungsbüro-Ostalb, Sozialprojekt KommMit) und zum Koordinator (Markus Schädle, Stuttgart) stellten die Schülersprecher her.
Für die Durchführung des Projekts sollten mindestens 70 Prozent der Schüler- und Lehrerschaft sowie des Schulpersonals unterschreiben. Die Unterschriftensammlung fand im Juli statt. Die SMV-Mitglieder teilten sich auf alle Klassen auf, stellten das Projekt vor und trugen die Unterschriften zusammen (weit über 70 Prozent haben unterschrieben).
Damit hatten wir für die Bundeskoordinationsstelle Berlin die Voraussetzungen für eine "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" erfüllt (Unterschriften, Paten) und konnten die Titelverleihung inklusive Aktion planen.
Wichtig war auch der Kontakt mit der Landeskoordinationsstelle Stuttgart, die das Projekt an unserer Schule betreut.
Am 10. Oktober fand die Titelverleihung und die Aktion statt.
Im Voraus fanden einige außerordentliche SMV-Sitzungen (mit Schülersprechern, Verbindungslehrern und Referatsvorsitzenden) statt, an denen der Ablauf des Vormittags besprochen wurde. Wichtig war für uns die Einbeziehung aller Schüler bei der Vorbereitung.
Die Presse-Referenten begleiteten medial die Planung und Durchführung des Projekts (siehe Bild- und Video-Material).
Die Schüler der Klassen 6 und 7 gestalteten im Kunstunterricht Plakate mit Slogans gegen Rassismus.
Im Deutsch-, Geschichts- und Gemeinschaftskunde-Unterricht wurde im Vorfeld das Thema Rassismus und Diskriminierung bearbeitet.
Mit Unterstützung der Lehrerschaft und Koordination durch Presse/Kultur- und Sport-Referenten wurde die Menschenkette durch das Schulhaus gebildet. Dabei wurden die gestalteten Plakate der Klassen 6 und 7 verwendet. Teil der Menschenkette waren der Pate und die Unterstützer und die gesamte Schüler- und Lehrerschaft.
Im Anschluss daran fand die Titelverleihung und Verpflichtung als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in einem kleinen Festakt mit Musik-Begleitung von Parlerschülern statt.
Der Festakt wurde von den Schülersprechern moderiert und gestaltet.
Das Projekt fand auch bei der lokalen Presse große Aufmerksamkeit.

Projektverlauf

Das Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist ein Projekt für alle Schulmitglieder. Es ist von großer Bedeutung, dass wir ein Projekt an der Schule haben, mit dem wir das Schulklima aktiv mitgestalten können. Wir wollen keinen Rassismus, keine Diskriminierung, Gewalt oder Mobbing an unserer Schule haben.
Zu dem Projekt gehören: Eine Unterschriftensammlung der Schulgemeinschaft, die sich gegen Rassismus ausspricht (über 70 Prozent), das Anwerben von Paten und Unterstützern sowie jedes Jahr aufs Neue eine Aktion zu planen u. umzusetzen.
Durch eine überregionale SMV-Tagung wurden die Schülersprecher der Schule darauf aufmerksam und konnten sich direkt mit dem Gedanken, gegen Rassismus zu stehen, identifizieren.
An dem schulischen SMV-Tag planten wir die Durchführung und Organisation.
Wir wollten uns mit dem Thema Vielfalt/Integration beschäftigen, da eine solche Einstellung in unserer Schule selbstverständlich ist und wir diese offen nach außen tragen wollen.
Wir möchten jedes Jahr eine neue Aktion gegen Diskriminierung und Rassismus durchführen, um sowohl die Schulgemeinschaft dafür zu sensibilisieren als auch eine Vorbildfunktion für Außenstehende einzunehmen.
Das Projekt kann jede Schule durchführen. Wir würden uns darüber freuen, auch in dieser Hinsicht als Vorbild zu fungieren.
Aus dem Projekt lernt man Zusammenhalt, das für seine Werte und die Stärkung der Schulgemeinschaft.
Wichtig war für uns die Erfahrung, ein Zeichen zu setzen und damit eine Wirkung nach außen (Lokalzeitung, Stadt Schwäbisch Gmünd, Bertelsmann Stiftung) zu erzielen.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Unsere Schulgemeinschaft besteht aus 600 Schülern, viele davon haben Migrationshintergrund oder -erfahrung. Uns ist es wichtig, allen das Gefühl zu geben, an unserer Schule willkommen und ein gleichwertiger Teil der Gemeinschaft zu sein.
Bei uns gibt es das Schülerpatenprojekt "KommMit", bei dem Schüler*innen der Stufe 9 Schüler*innen (mit Flucht- und Migrationshintergrund) der Nachbarschule in schulischen Fächern und der Integration unterstützen, dafür bekommen sie eine interkulturelle Schulung.
Dieses Jahr fand als Zeichen gegen Rassismus eine Menschenkette durch das Schulgebäude statt.

583 Stimmen

Infos

Name der Einrichtung

Parler Gymnasium

Website »

Ort

Schwäbisch Gmünd

Bundesland

Baden-Württemberg

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

14