Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Jugendeinrichtung

Make love but not war

Mit Hilfe von Fördermittel des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) konnten 15 Jugendliche der Regelinstrumente der dobeq GmbH (Förderzentrum, Aktivierungshilfe für Jüngere und Jugendwerkstatt) in die Welt der Graffitikunst eintauchen. In einem Workshop erhielten die Jugendliche die Chance, ihr bereits erlerntes Wissen auf dem Gelände von More than Word im Dortmunder Hafen zu erweitern und gemeinsam, unter professioneller Anleitung, eine 2 x 9 Meter lange Wand frei zu gestalten.

Am Ende des Tages präsentierten die Jugendlichen den gesprayten Slogan: „make Love but not war".

Projektziele

Nicht nur das Erlangen künstlerischer Fähigkeiten stand im Vordergrund. Die Jugendlichen erzählten von persönlichen Grenzen, die sie überschritten hatten und von neu entdeckten Fähigkeiten. Durch das Graffitiprojekt konnte bei den Teilnehmenden die Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit sowie ihre Kreativität gefördert werden. Sie machten die Erfahrung, dass durch gemeinsames Handeln und Einsatz ein größeres Projekt entstehen kann.

Aufgabe der Jugendlichen

ein gemeinsames Foto finden und mit Hilfe von erfahrenen Sprayern eine Wand gestalten.

Projektverlauf

Die Projektidee entstand an einem runden Tisch bei den "Writern" vor Ort. Gemeinsam entschieden sich die Jugendlichen für diesen Slogan "Make love but not war". Sie waren der Meinung, dass nur durch gemeinsames Handeln, egal aus welchem Land man kommt, Ziele erreicht werden können.

Für die Jugendlichen war es unvorstellbar gemeinsam ein so großes Projekt an die Wand zu bekommen. Kreativität stand im Vordergrund. Egal welche Sprache man spricht.
Stück für Stück entstand ein Gefühl eines Teams. Im Laufe des Tages baute sich das Selbstbewusstsein jedes einzelnen auf, bis am Ende das "große" Werk vollbracht war und die Jugendlichen vor den staunenden Augen der Erwachsenen standen.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

In unserem Projekt arbeiten Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunftsländer zusammen. Dabei ist es den Jugendlichen wichtig, dass in ihrem Arbeitsalltag ein Platz gefunden wird, das manchmal "Unbekannte" kennen zu lernen, um bestimmte Verhaltensweisen seiner Teamkollegen besser zu deuten. Nur durch das Kennenlernen der anderen Traditionen, Werte und Normen kann ein Zusammenleben funktionieren.

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Infos

Name der Einrichtung

dobeq GmbH

Ort

Dortmund

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

20