Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Schülervertretung

Art of Unity

Unser Thema ist Kunst gegen Rassismus und pro Zivilcourage, daher haben wir einen Abend voller Kunst, Musik, Tanz und Theater veranstaltet, bei dem sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern um das Programm gekümmert hat und das Publikum durch den Abend geführt hat. Als Kernprojekt integriert war an diesem Abend der von uns entwickelte CourageCube (siehe Projektbeschreibung) und die Erneuerung unseres Anti-Rassismus-Baumes. 

Projektziele

Der Art of Unity Abend soll aufzeigen wie wichtig Courage ist und eine Erinnerung daran sein, zu sich selbst und zu anderen zu stehen.
Der Weg über die künstlerischen Projekte sollte dabei einen für jeden Teilnehmer individuellen Zugang zu den Botschaften dahinter ermöglichen und inspirierende Impulse zum Nachdenken setzen. 
Vorgabe war, dass jedes Projekt eine deutliche Message zum Thema hat, die aber frei definiert werden durfte. Das ermöglichte viele verschiedene und individuelle Blickweisen auf das Thema.

Aufgabe der Jugendlichen

Die Jugendlichen planten einen künstlerischen Abend zum Thema Zivilcourage und Diskriminierung in einem lokalen Kleinkunsttheater. Ihre Aufgabe war es dabei, das Programm aktiv zu gestalten, es auszuführen und durch den Abend zu moderieren. Ebenso Einladungen (u. a. an den Oberbürgermeister der Kommune und der Schuldezernentin der Bezirksregierung) auszusprechen. 

Projektverlauf

Ausgangspunkt der Idee zu dem Art of Unity war das durch die Medien und individuelle Erfahrungen hervorgegangene Bewusstsein, dass Diskriminierung, Populismus und Rassismus wieder salonfähig werden. In diesem Zuge mussten wir selber erfahren, wie unser Anti-Rassismus-Baum (behangen mit anti-diskriminierenden Sprüchen) gewaltsam abgehackt und in einen Fluss geworfen wurde. Dieser Entwicklung wollten wir als Schülerschaft entgegentreten. Die Kreativität unserer Schülerschaft zu nutzen, schien uns sofort die beste Idee, um diesen Abend zu gestalten. 
Es wurden an diesem Abend einzelne Projekte vorgestellt, die sich alle für Zivilcourage und Vielfalt einsetzen. Dort zeigte sich auch, wie unterschiedlich das Motto „Art of Unity“ interpretiert werden kann. Im Rahmen dieses Gesamtprojektes haben wir einen neuen Anti-Rassismus-Baum an gleicher Stelle eingepflanzt, um die Widerstandskraft der Schülerschaft zu zeigen. Der bereits erwähnte CourageCube entwickelte sich ebenfalls im Rahmen des Projektes - ein Würfel, der von den SuS mit auf Reisen genommen und mit neuen Bekanntschaften aus aller Welt fotografiert werden soll, um kulturelle Offenheit und unsere Vernetzung mit der Welt zu zeigen. Verschiedene StreetArt-Projekte wurden präsentiert und ausgehangen, eine Szene des Theaterstücks "Antigone" beschäftigte sich eindrucksvoll mit dem Thema Zivilcourage, Tänze transportierten bewegend das Thema Ausgrenzung, ein Chor performte lebhaft den Song "This is me", die Schuldezernentin unserer Bezirksregierung hielt eine flammende Rede über die Bedeutung des Engagements von SuS gegen Rassismus.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Wir sind eine Schule in einem Stadtteil, in dem sehr viele Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen bereits seit mehreren Generationen leben. Viele von unseren SuS sind multi-kulturell aufgewachsen und erleben Vielfalt als Normalität. Daher ist für viele SuS das Thema sehr persönlich, weshalb uns die Darstellung und Akzeptanz von Vielfalt in diesem Projekt sehr am Herzen lag.

87 Stimmen

Infos

Name der Einrichtung

Christian Rohlfs Gymnasium Hagen

Website »

Ort

Hagen

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

15