Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Jugendeinrichtung

Rassismus in meinem Umfeld - wie gehe ich damit um?

In dem Projekt haben wir uns mit dem Thema Ausgrenzung und Diskriminierung beschäftigt. Dafür haben wir uns ausführlich mit der Geschichte der Judenverfolgung auseinandergesetzt und das mit unseren eigenen Erfahrungen verglichen.

Projektziele

Das Ziel des Projektes war zu verstehen, welche großen Folgen auch vermeintlich kleine alltägliche Beleidigungen haben können und wo Rassismus und Diskriminierung beginnen und welche Folgen das haben kann.

Aufgabe der Jugendlichen

sich selber reflektieren/ recherchieren/ präsentieren/ fotografieren/ diskutieren/ Fragen vorbereiten

Projektverlauf

Ausgangspunkt für uns war, dass uns aufgefallen ist, was wir für Beleidigungen im Alltag benutzen und dass viele gar nicht darüber nachdenken, was diese auslösen können. Wir haben uns mit der eigenen Biografie auseinandergesetzt, um zu sehen, wann wir schon einmal selbst Ausgrenzung/ Mobbing/ Rassismus/ Diskriminierung erlebt haben. Dafür haben wir alle ein Plakat erstellt, auf dem wir unsere eigenen Erfahrungen aufgeschrieben haben. Im zweiten Schritt haben wir die "Nacht der Jugend" in Bremen besucht (Erinnerungsveranstaltung an die Reichspogromnacht). Danach haben wir uns mit der Geschichte der Judenverfolgung beschäftigt und überlegt, was das mit unseren eigenen Erfahrungen zu tun hat. Dafür haben wir selber Stolpersteine in Bremen gesucht und die Geschichten dahinter erfahren. Außerdem haben wir eine Synagoge in Bremen und den Gedenkort Bergen-Belsen besucht. Zum Abschluss haben wir unsere Eindrücke in Form von großen Bildern künstlerisch zum Ausdruck gebracht. Die Bilder wurden im Rahmen einer Vernissage im Stadtteil ausgestellt. Das Projekt ist in fünf Module eingeteilt und könnte sicherlich auch in anderen Schulen oder Jugendgruppen umgesetzt werden. Die Erlebnisse im Projekt haben uns gezeigt, dass alltägliche Beleidigungen oder Ausgrenzungen große Folgen haben können und dass wir alle verantwortlich dafür sind, etwas dagegen zu tun.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Wir leben in einem Stadtteil mit sehr vielen unterschiedlichen Kulturen. Wir sehen jeden Tag, dass Menschen zwar ganz unterschiedlich sein können, aber gegenseitiger Respekt und Achtung sehr wichtig sind. Wir sind alle verantwortlich, etwas dafür zu tun, dass es keine Ausgrenzung, Diskriminierung oder Rassismus gibt.

24 Stimmen

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Infos

Name der Einrichtung

Alten Eichen – Perspektiven für Kinder und Jugendliche gemeinnützige GmbH

Website »

Ort

Bremen

Bundesland

Bremen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

14