Wettbewerb 2010-2011 | Kategorie: Projektwochen/AG´s/Seminare & Co

MRG: Eine Welt - AG

Diese AG ist aus unserem ersten Projekt (IKK, Start 2008) entstanden. In dieser AG treffen sich wöchentlich nachmittags momentan ca. zehn interessierte Schülerinnen und Schüler, die sich über Sitten und Gebräuche ihrer Herkunftsländer austauschen. Die AG soll inhaltlich noch weiterentwickelt werden, so dass sie zu einer Art Vorstufe zu unserem "Interkulturellen Kompetenzkurs", den alle unsere Schüler einmal in der Studienstufe (11. Klasse) durchlaufen, verstanden werden kann.

Projektverlauf

Zwei Mitglieder der Trainergruppe unseres "Interkulturellen Kompetenzkurses" (IKK, Ansprechpartner: Farid Ragab) gründeten in diesem Schuljahr eine wöchentlich stattfindende „Eine Welt – AG“, in der Ansätze die Idee des IKK auch schon jüngeren Schülern ab der 5. Klasse vermittelt werden sollen. Hierbei wird versucht, die aktuelle Lebenswelt der Schüler zu beleuchten und zunächst (kulturelle) Unterschiede untereinander festzustellen und zu versuchen, diese zu verstehen. Die wöchentlichen Treffen werden als "Plattform" zum kulturellen Kennenlernen genutzt, es wird also zum Beispiel wechselweise in heimattypischer Weise eines Schülers mit Migrationshintergrund gekocht und sich über typische Landessitten und Gebräuche aus den Herkunftsländern der Teilnehmer ausgetauscht.

Aufbauend auf die sich noch im Fluss befindliche AG können dann eventuell, wenn die derzeit teilnehmenden Schüler in die Oberstufe kommen, die Inhalte des IKK erneut an diese Schüler, die bereits über Erfahrungen aus der AG verfügen, angepasst werden.

Wie hilft das Projekt, dass alle die gleichen Chancen an der Schule haben?

Die Schüler lernen sich besser kennen. Sie entwickeln Verständnis füreinander und können sich so besser gegenseitig unterstützen. Abgrenzung und Ausgrenzung beginnt im Kopf und vor allem durch Vorurteile. Dem wollen wir entgegen wirken und Vorurteile abbauen bzw. gar nicht erst entstehen lassen.

Was kann man von dem Projekt lernen?

Wenn wir uns anderen gegenüber öffnen, können wir alle voneinander und uns gegenseitig schätzen lernen. Wir müssen Schülern einen geschützten Raum geben, in dem sie sich ausprobieren können und kulturelles Verständnis üben können. Nur so kann ohne Vorurteile, Diskriminierung, Mobbing gelernt werden.

Infos

Name der Einrichtung

Margaretha-Rothe-Gymnasium

Website »

Ort

Hamburg

Bundesland

Hamburg

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

10

Tayfun Baydar gibt Schauspielworkshop an Margaretha Rothe Gymnasium in Hamburg