Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Geschichte/Politik

Kicken Gegen Rechts

Das Projekt "Kicken Gegen Rechts" soll ein Zeichen setzen für Toleranz und Vielfalt. Gerade beim Fußball spielt es keine Rolle, welche Herkunft oder Religion man hat. Es zeigt auf, dass man nur durch Zusammenarbeit mit jedem, aber gerade auch durch die Vielfalt nur gewinnen kann. Parallel zu dem Fußballturnier gab es noch einen Markt der Möglichkeiten mit Ständen wie das Demokratie- Jenga, Menschenrechtsführerschein, Quiz, Menschenkicker, internat. Buffett, uvm. Es verbindet Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Bürger. Alle Beteiligten setzen öffentlich ein Zeichen gegen Rechts und für Toleranz!

Projektziele

Mit diesem Projekt zeigen wir den Menschen, dass wir den Wunsch haben, in einer toleranten Welt zu leben, in der niemand ausgegrenzt wird. Demokratische Werte, wie z.B. Gleichheit und Würde werden bewusst gemacht und Empathie wird geschaffen. Auch war es Ziel, die über 20 vertretenen Nationalitäten an der Schule zu verbinden und an einem Strang zu ziehen. In einer Zeit, in der ausgrenzende Parteien stärker werden, beziehen die Schüler und Schülerinnen öffentlich Stellung und zeigen klar: wir sind für Integration und Toleranz und leben das auch!

Aufgabe der Jugendlichen

Ein paar der SchülerInnen machten in verschiedenen Klassen Workshops zum Thema "Rassismus/ Vorurteile", damit das Thema auch wieder bei den anderen SchülerInnen aufgefrischt war. Ansonsten haben sich die SchülerInnen vorab noch mit den Lehrkräften mit dem Thema Rassismus und Demokratie beschäftigt. Aus den Klassen 5 bis 10 entstanden 14 Fußballteams, mit denen die SchülerInnen ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz setzen wollten. Sie entwickelten Teamnamen wie "FC Gegen Rassismus", "Stand Up for Rights", etc. Außerdem kreierten Sie selbstständig zu dem Motto passende Trikots, wovon am Turniertag selbst ein Trikot von der SMV prämiert wurde. Für den Tag des Turniers haben viele Eltern, aber auch Schüler Essen für das kostenfreie internationale Buffett vorbereitet. An dem Tag selbst war das Kicken Gegen Rechts und für Vielfalt nur ein Teil. Parallel zu den Spielen absolvierten die SchülerInnen den "Menschenrechtsführerschein", spielten das sogenannte "Demokratie-Jenga", nahmen am Quiz "Flucht aus dem eigenen Land" teil, machten ein Fotoshooting passend zum Thema, erwarben das DFB- Sportabzeichen und besuchten noch weitere Attraktionen, die sich auf dem Schulgelände befanden.

Projektverlauf

An der Sechslindenschule Pfullendorf beschäftigen wir uns schon seit mehreren Jahren mit dem Thema Integration/ Vielfalt. So gestalteten die Schüler und Schülerinnen schon in den letzten Jahren immer wieder Programmpunkte für Begegnungsfeste, wie "Pfullendorf ist bunt" oder "Spielend Brücken Schaffen". Dies waren bspw. Tanz, Gesang, eine Spielstraße oder auch Reden. Kicken Gegen Rechts war ein weiterer Baustein, ja ein weiteres Zeichen für Toleranz. Die Schulsozialarbeit hatte die Idee für das Konzept und die Schüler hatte sofort Lust darauf und arbeiteten mit an dem Projekt. So gaben Schüler Referate zum Thema Rassismus, erklärten der Presse, wieso Toleranz wichtig ist, entwickelten Teams mit eigens kreierten Trikots, bauten das Gelände auf, kochten Essen für das Buffett, widmeten sich dem Thema Demokratie und deren Bedeutung. Das Projekt ist für jede andere Schule auch geeignet. An dem Tag mit dabei waren als Mitveranstalter das Haus Nazareth Sigmaringen und als Partner das Demokratiezentrum BW, der Caritasverband Sigmaringen und der Förderverein der Schule und weitere regionale Unterstützer. Die Sechslindenschule überlegt Kicken Gegen Rechts im kommenden Jahr schulübergreifend zu veranstalten. Das Projekt zeigt auf, dass man trotz aller Unterschiede immer auch Gemeinsamkeiten hat. Dennoch kann man sich über Unterschiede/ Vielfalt freuen, da hier so viel Potential darin steckt, dass man sich toll ergänzen kann. Ein ganz klarer Lernfaktor bei dem Projekt heißt: Es ist ganz egal Wie und Woher Du bist, schön ist, das DU BIST!!!

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

In der Sechslindenschule begegnen sich täglich Schüler und Schülerinnen aus über 20 verschiedenen Ländern. In einer Ganztagesschule bedeutet das, man verbringt viel Zeit miteinander und kommt nicht daran vorbei sich mit Unterschieden auseinanderzusetzen. Es ist uns von großer Bedeutung, Unterschiede anzunehmen und Gemeinsamkeiten herauszufinden. Offenheit für Vielfalt liegt uns am Herzen, weil wir alle auf einer Welt leben, alle Menschen sind die Respekt verdienen und man durch Offenheit für Vielfalt nur gewinnen kann.

118 Stimmen

Infos

Name der Einrichtung

GWRS Sechslinden

Ort

Pfullendorf

Bundesland

Baden-Württemberg

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

12