Wettbewerb 2019-2020 | Kategorie: Geschichte/Politik

Spurensuche - Tagebuch der Gefühle

Wir sind die neuen Zeitzeugen, für andere Schüler*innen.
Von Schüler*innen, für Schüler*innen. Nicht Lehrer zum Schüler. Das Tagebuch ist in unserer Sprache geschrieben. Das Projekt hat Schnittstellen zur historischen Bildung, Erinnerungskultur und soll über die Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufklären und sensibilisieren, mit dem Ziel, Ausgrenzung vorzubeugen.

Projektziele

- Unterstützung im Unterricht durch Schüler
- Ausgrenzung vorbeugen
- über das Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufklären und sensibilisieren

Aufgabe der Jugendlichen

Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen, die aus erster Hand vom Holocaust berichten können. Mit dem Projekt "Spurensuche - Tagebuch der Gefühle" haben sich Jugendliche mit dem Holocaust auseinander gesetzt und sich auf Spurensuche begeben. Mit Hilfe der Erstellung eines Tagebuches der Gefühle entsteht ein Erfahrungsbericht über das Erlebte.

Für Recherche-Arbeiten nahmen die Jugendlichen Kontakt zu den Stolpersteinen Halle, zum Stadtarchiv, zum "Roten Ochsen" in Halle und zum jüdischen Zentrum auf und erfuhren, welche jüdischen Familien in Halle deportiert wurden. Auch Kontakt zu Familien, die deportiert wurden, wurde hergestellt. Die Schüler*innen verfolgten den Weg der deportierten Familien, der zum Warschauer Ghetto, nach Buchenwald und schließlich nach Auschwitz führte. Die Schüler*innen besuchten Auschwitz, bei dem die Jugendlichen eine Woche recherchierten und das Erlebte und ihre Gefühle in einem Tagebuch niederschrieben. In der Zeit entstanden gleichzeitig 7 Kurzfilme zur Unterstützung.
Dieses Tagebuch wurde von den Jugendlichen gestaltet und dann gedruckt und publiziert. Die Ergebnisse werden zunächst im Geschichtsunterricht der Schulen präsentiert. Im Anschluss sind die beteiligten Schülerinnen und Schüler in Vereinen und Schulen und lesen anderen Jugendlichen aus ihrem Buch vor. Danach gibt es Raum, um zu diskutieren und zum Austausch. Das Projekt hat Schnittstellen zu historischer Bildung, Erinnerungskultur und soll über die Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufklären und sensibilisieren, um Ausgrenzung vorzubeugen.

Projektverlauf

Die KGS und die SBH arbeiten aktiv in Arbeitsgruppen zur SoR-SmC. Nach einem Freundschaftstreffen entstand die Idee.
Es finden viele Lesungen in den Schulen von Sachsen-Anhalt statt, welche die Projektteilnehmer durchführen. In den anschließenden Diskussionen werden Erfahrungen und Gefühle vermittelt.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Wir wollen, dass Demokratie für Kinder und Jugendliche im Alltagshandeln erfahrbar und Toleranz gegenüber anderen gestärkt wird.
Wir sind "Schule gegen Rassimus - Schule mit Courage" und das wollen wir spürbar machen. Mitschüler unterstützen und motivieren. Halbwissen beseitigen!

208 Stimmen

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Infos

Name der Einrichtung

Ulrich von Hutten KGS/ SBH Südost GmbH

Website »

Ort

Halle

Bundesland

Sachsen-Anhalt

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

18