Wettbewerb 2017-2018 | Kategorie: Verein/Verband

Jugend International

Ein Partizipationsprojekt für Düsseldorfer Jugendliche, um selbst "diese Geflüchteten" kennenzulernen, von denen alle Welt spricht und sich ein eigenes Bild zu machen, um aus dem Fremden etwas Bekanntes zu machen. 
Und gleichzeitig auch ein Integrationsprojekt, das Geflüchteten die Möglichkeit bietet, Gleichaltrige Düsseldorfer kennzulernen und nicht nur andere Geflüchtete aus Unterkünften oder Seiteneinsteigerklassen oder Sachbearbeiter. Damit sie endlich das Gefühl haben anzukommen.
Das Ziel war es, dass Freundschaften entstehen und sich jeder wohlfühlt, was definitiv gelungen ist.

Projektziele

Das Ziel war es Vorurteile und Ängste zu überwinden und sich gegenseitig kennenzulernen. 
Den Geflüchteten zu helfen sich zu integrieren und den Düsseldorfern eine Partizipationsmöglichkeit zu bieten.

Aufgabe der Jugendlichen

Das Projekt Jugend International ist ein Integrations- und Partizipationsprojekt.
Die Organisatoren (Shaylin & Co.) boten jungen Düsseldorf und Geflüchteten die Möglichkeit sich gegenseitig kennenzulernen und vor allem voneinander zu lernen.
Die Jugendlichen treffen sich 1,5 Jahre lang jeden Sonntag und unternahmen verschiedene Aktionen wie Weihnachtsplätzchen backen, kochen, Fortuna-Spiel besuchen, Besichtigung des Fernsehturms in Düsseldorf, ein Zoobesuch, Filmabend und unzählige Male verbrachten sie einfach den Sonntag zusammen, spielten Gesellschaftsspiele, hörten Musik und viel mehr.
Die Organisatoren hatten die Aufgabe sich um die Räumlichkeit, den Einkauf (Verpflegung) und um die Planung zu kümmern. Bei diesem Projekt wirkten hin und wieder Multiplikatoren nur insofern mit, dass sie das junge Orgateam berieten, wenn es zu komplizierten Situationen wie kleine Streitereien oder Probleme bei den Teilnehmern zuhause gab.

Projektverlauf

Als plötzlich das Wort "Flüchtlingswelle" in aller Munde war, haben sich die Mitglieder des Jugendrates darüber Gedanken gemacht, was sie für die Jugendlichen tun können. Wie sie Ängste bekämpfen und beim Integrationsprozess helfen können.
Nach Recherchen ist ihnen aufgefallen, dass es kein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche gibt. Keinen Begegnungsort. Diesen wollten sie erschaffen.
Sie nahmen Kontakt zur Diakonie auf und ließen sich beraten, mit welcher Flüchtlingsunterkunft man am besten kooperieren könnte, wo viele Jugendliche lebten. Daraufhin fragten sie beim Jugendring nach einer Raummöglichkeit an und reservierten diesen für die nächsten 2 Monate erst mal. Sie besichtigten die Unterkunft, unterhielten sich mit den Einwohnern und luden sie ein. Es wurden Flyer und ein Plakat designed und in der Unterkunft und einigen Schulen und im Freundeskreis verteilt. Am ersten Projekttag kamen 60 Teilnehmer, groß und klein und die Planung haute natürlich nicht hin. Nach und nach kamen mehr Kinder als Jugendliche. Daraufhin wurde beschlossen mehr mit Schulen zu kooperieren, Seiteneinsteigerklassen zu besuchen und so mehr Jugendliche zu erreichen. 
So konnte man auch mehr Ausflüge unternehmen: Duisburger Zoo, Eishockey, Fußball usw. und auch über andere Themen reden, da vor allem die unbegleiteten Flüchtlinge einiges auf dem Herzen haben.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Vielfalt ist wichtig und etwas Positives. Genau das wollten wir mit unserem Projekt beweisen.

0 Stimmen

Infos

Name der Einrichtung

Jugendrat Düsseldorf

Ort

Düsseldorf

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

17