Wettbewerb 2017-2018 | Kategorie: Schülervertretung

Bunte Luftballons gegen Rassismus

Unser Thema ist Weltoffenheit, Toleranz und Respekt. Deshalb haben wir die gesamte Schule bunte Luftballons mit Kärtchen wie : "Rassismus hat viele Gesichter, aber alle sind hässlich.", als Zeichen gegen Rassismus in den Himmel steigen lassen.

Projektziele

Wir wollen verhindern, dass an unserer Schule Schüler nur auf Grund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion ausgegrenzt und diskriminiert werden. Wir sind überzeugt davon, dass Jeder und Jede in unserer Gesellschaft die gleichen Rechte und Chancen verdient. Um dies zu zeigen, veranstalteten wir das Projekt "Luftballons gegen Rassismus."

Aufgabe der Jugendlichen

Wir, der LMG-World Ausschuss, planen alle Projekte alleine, und gehen dann meist mit einem fertigen Konzept zu unserer Schulleiterin, oder unserer verantwortlichen Lehrerin Frau Pfändner, die uns oft großzügig unterstützen.
Als feststand, dass wir eine Demo/Schülerstreik gegen Rassismus veranstalten wollten, in der wir bunte Luftballons als Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit steigen lassen wollten, haben wir uns zuerst eine Firma, die Heliumballons verkauft, rausgesucht. Als wir diese gefunden hatten, bemühten wir uns um Spenden und machten z. B. einen Kuchenverkauf. Danach organisierten wir den Rest, z. B. gestalteten Banner und schrieben eine Rede. Außerdem sprachen wir mit dem Lehern ab, dass wir dazu aufs Schuldach steigen durften.

Projektverlauf

Zu dieser Zeit hörten wir immer wieder von Flüchtlingsheimen die brannten, Gewaltanschläge auf Ausländer und Ausgrenzung von Immigranten. Außerdem zeigten uns die Ergebnisse der damals aktuellen Landtagswahl, dass Immigranten bei vielen Deutschen nicht sehr willkommen waren. Deswegen haben wir es zu unserem Ziel gemacht, gerade den Jugendlichen an unserer Schule zu zeigen, dass Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in keinem Fall cool, angesagt oder überhaupt benötigt wird. Denn wir sind uns sicher, dass kein Mensch freiwillig seine Heimat verlässt. Oft ist Angst, Verfolgung oder einfach pure Verzweiflung der Grund. Wenn solche Menschen, dann in ein neues Land, mit einer neuer Sprache und einer neuen Kultur kommen, sehen wir es als unsere Pflicht, ihnen diesen Neuanfang nicht auch noch zu erschweren, sondern ihnen mit offenen Armen zu begegnen. Wir wollten ein Projekt veranstalten, dass dies an junge Schüler übermittelt, ohne dass sie davon gelangweilt oder genervt waren. So kamen wir auf die Idee mit den Luftballons. Bunt stand für uns für Vielfalt und die Kärtchen mit den Sprüchen wie: "Nicht alle Menschen sind gleich, aber ihre Rechte." betonten nochmal unsere Einstellung. Unser Team besteht aus 12 Jugendlichen, im Alter von 15 bis 17 Jahren, und wir treffen uns wöchentlich um neue Ideen für Projekte mit dem Thema Weltoffenheit zu sammeln und zu planen. Dabei steht auch der Namensgeber unserer Schule, Ludwig Marum, stets im Vordergrund. Ein mutiger Kämpfer im Nationalsozialismus, der auch die, für uns so wichtigen Werte unterstützt hat.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

Der Satz : "Nicht alle Meschen sind gleich, aber ihre Rechte.", ist so etwas wie unser Leitmotiv. Wir sind davon überzeugt, dass Vielfalt essenziell für eine funktionierende Gesellschaft ist. Jeder Mensch soll sich ohne Angst oder Zwänge frei entfalten können und das tun, was ihm am meisten liegt. Vielfalt bedeutet Kultur, Kunst und das einfache Sein. Deshalb liegt es uns so am Herzen.

173 Stimmen

Infos

Name der Einrichtung

Ludwig Marum Gymnasium (LMG-World Ausschuss)

Website »

Ort

Pfinztal

Bundesland

Baden-Württemberg

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

16