Wettbewerb 2017-2018 | Kategorie: Musik/Kunst/Theater

"Hexenjagd": Aufmerksam machen auf Diskriminierung und Hass in der Gesellschaft

Wir haben uns für das Thema Hass, Gruppierungen und Ausgrenzung entschieden, da dieses Thema immer wieder aufgegriffen wird und leider nicht an Aktualität verliert. Jeder, oder die meisten von uns, mussten sich schon selber mit diesen Themen auseinandersetzen. Daher haben wir dieses Theaterstück gewählt zu spielen, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass schon der kleinste Scherz so etwas Großes in Gang setzen kann und vielen geschadet werden kann. Aus diesem Grund wollten wir verbildlichen, was im schlimmsten Fall passieren könnte. Mit dem Stück "Hexenjagd" von Arthur Miller.

Projektziele

Auch heute findet Diskriminierung von Minderheiten noch immer einen Platz in unserer Gesellschaft, wobei diese verheerende Folgen für die Diskriminierten haben kann. Mit "Hexenjagd" wollen wir auf diese Diskriminierung und den Hass aufmerksam machen, um dagegen ankämpfen zu können.

Aufgabe der Jugendlichen

Wir als Jugendliche waren für die Auswahl des Theaterstücks, das Zusammenstellen des Ensembles und die Aufführungen verantwortlich. Unsere Kurslehrerin hat uns dabei lediglich Hilfestellungen angeboten.

Projektverlauf

Arthur Millers „Hexenjagd“. Als wir im letzten Jahr auf der Suche nach einem Stück für unseren Literaturkurs waren, stießen wir auf das von Arthur Miller in den 50er Jahren veröffentlichte Stück „Hexenjagd". Nachdem wir uns das Drama im Stadttheater Bielefeld angesehen hatten, stand für uns fest, dass dies das Theaterstück werden würde, welches wir aufführen wollten. Insbesondere passte es auch zu unserer Schule und dessen Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, da die Themen des Stücks – unter anderem Verfolgung von Minderheiten, Ausgrenzung und Hass – auch in die heutige Zeit passen und niemals an Aktualität verlieren. Miller schrieb das Stück „Hexenjagd“, um auf die Kommunistenverfolgung in den 50er Jahren aufmerksam zu machen. Unser 19-köpfiger Literaturkurs aus dem 12. Jahrgang hat sich deshalb entschieden, dieses Drama nicht nur einmal in voller Länge, sondern gleich dreimal an verschiedenen Orten, z. B. bei dem Literaturfestival am Hücker-Moor ( 26.08.2017, Hücker-Aschen) auch in Auszügen zu zeigen, um eine möglichst große Bandbreite an Menschen zu erreichen und ihnen das Thema näher zu bringen. Uns war es nicht erlaubt, die Texte abzuwandeln, was jedoch auch nicht nötig war, da das Stück für sich sprechen kann und trotzdem in die heutige Zeit passt. Die Proben waren nicht immer einfach und auch der Text war nicht immer ganz leicht zu lernen, doch mit viel Enthusiasmus, Leidenschaft und Disziplin ist es uns Amateur-Schauspielern gelungen, das Stück so auf die Bühne zu bringen, wie wir es uns gewünscht haben.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

An unserem Projekt teilzunehmen stand jedem in unserem Jahrgang offen, was letztlich auch so geschehen ist, da zumindest bei unserer Hauptaufführung alle Kunst- und Musikkurse zusätzlich zum Literaturkurs an dem Stück mitgewirkt haben. Durch die vielfältige Unterstützung ist es uns gelungen, den Zuschauern eine Darbietung zu leisten, die sie bewegt und zum Nachdenken anregt. Vielfalt spiegelt sich auch in den unterschiedlichen Charakteren im Stück wider, was uns auch sehr wichtig war.

Infos

Name der Einrichtung

Regenbogen-Gesamtschule Spenge

Website »

Ort

Spenge

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

18