Wettbewerb 2017-2018 | Kategorie: Projektwochen/AG´s/Seminare & Co

Das, was wirklich zählt

In unserem Rap „Das was wirklich zählt“ soll gedanklich, sprachlich und musikalisch die aktuelle Flüchtlingsproblematik beleuchtet werden. Beide Seiten stehen sich scheinbar unversöhnlich mit ihren Vorurteilen und Klischees gegenüber, doch am Ende wird klar, dass Integration nur geschehen kann, wenn sich alle auf das Gemeinsame und Verbindende zwischen den Kulturen besinnen. Außerdem sind wir eine "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" und versuchen auf das Thema an unserer Schule und in unserem Umfeld darauf aufmerksam zu machen.

Projektziele

Wir wollen die Menschen direkt erreichen und ihnen vor Augen führen, dass gewisse Vorurteile den Migranten gegenüber nicht zutreffen.
Wir möchten vermitteln, dass es von großer Wichtigkeit ist, dass beide Seiten für Neues offen sind, denn nur so kann Integration funktionieren. Das gegenseitige Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen ist mit Voraussetzung, dass wir die Zukunft in unserem Land gemeinsam gestalten können. Es ist wichtig, dass wir die Migranten bei uns willkommen heißen, uns gegenseitig respektieren und sie unterstützen! ...und das geht am besten mit Musik.

Aufgabe der Jugendlichen

Julia Miksch kümmert sich um Teile der einzelnen Kompositionen, Laura Bausenwein um die Textedition und organisatorische Dinge.

Projektverlauf

Auslöser war die Teilnahme am Wettbewerb "Migrabayerisch". Wir haben uns im Vorfeld überlegt, was die Kernkonflikte der gesamten Flüchtlingssituation sind. Es wurde festgelegt, mit welchem Medium wir dies an möglichst viele Menschen „transportieren“ können. Mit Musik, das war für uns klar, und am geeignetsten fanden wir dann den Rap.
Ein Rap wird sehr oft dafür benutzt, um auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen. Durch den markanten Sprechgesang können unsere Empfindungen sehr gut zum Ausdruck gebracht werden.
Unser Rap beschreibt 2 Seiten.
Die eine Seite sind „wir“, die wir den Flüchtlingen oft mit Vorurteilen begegnen. Verstärkt haben wir einzelne Passagen dadurch, dass wir mit (bayerischem) Dialekt arbeiten. Für viele ein normaler Sprachgebrauch, doch für die Flüchtlinge, die neu zu uns kommen, die auf die deutsche Sprache treffen und dann vielleicht noch in einer Gegend landen, in der man Dialekt spricht-so gut wie unmöglich zu verstehen. Was ist ein Kipf, was eine Brezen? Dreivierteldrei? Hier sind Missverständnisse vorprogrammiert.
Die andere Seite sind die Flüchtlinge, die uns ihren Standpunkt darlegen, mit all ihren Sorgen, Enttäuschungen, Hoffnungen und Erwartungen.
Jeder Seite sind abwechselnd zwei Strophen gewidmet. Der Refrain stellt die Frage nach der Wahrheit. Letztendlich bringt der Schluss, die sog. ‚Bridge’ die Lösung. Es wird Klartext gesprochen–eben das, was wirklich zählt.
Unsere Klasse hat intensiv gearbeitet. Wir möchten mit unserer Botschaft egal ob live oder im Netz möglichst viele Menschen erreichen.

Unser und euer Motto: Vielfalt ist unsere Stärke!

In unserem Rap wurde das Thema Vielfalt sehr stark herausgearbeitet. Wenn jeder Mensch gleich wäre, wäre die Welt sehr langweilig und eintönig. Wir fänden es schrecklich, wenn alle Menschen gleich wären, denn gerade die Individualität und Vielfalt macht die Welt zu dem, was sie heute ist. Jeder kann sich mit verschiedenen Stärken einbringen, denn es gibt keine Person, die alles kann oder perfekt ist. Alle Menschen haben den gleichen "Wert" und verdienen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Nationalität oder Religion fair behandelt zu werden.

1831 Stimmen

Infos

Name der Einrichtung

Matthias-Grünewald-Gymnasium Würzburg

Ort

Würzburg

Bundesland

Bayern

Durchschnittl. Alter der Teilnehmer

14